Internet-News 07.05.2010

07. Mai 2010

TÜV Rheinland: Ungeschütztes Netz birgt Sicherheitsrisiken

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom nutzen rund 40 Prozent aller deutschen Haushalte mit Internetanschluss nutzen WLAN (Wireless Local Area Network) für den drahtlosen Zugang ins Netz. Was aber viele Nutzer nicht bedenken: Eine unverschlüsselte WLAN-Verbindung birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
“Jeder, der sich in der Reichweite eines ungesicherten drahtlosen Funknetzes befindet, kann leicht dieses Netzwerk missbrauchen. So kann ein Eindringling etwa urheberrechtlich geschütztes Material aus dem Internet laden”, warnt Klaus Rodewig, IT-Sicherheitsexperte von TÜV Rheinland. “Und das kann für den WLAN-Nutzer nicht nur teuer werden, sondern er riskiert unter Umständen sogar eine Strafanzeige, Hausdurchsuchung und die Beschlagnahme seiner Computer.”

Sicherheitsrisiken minimieren

Doch mit wenigen Handgriffen können Nutzer diesen Sicherheitsrisiken entgegenwirken. WLAN-Nutzer sollten beim Einrichten ihres drahtlosen Netzwerks auf jeden Fall das Routerpasswort ändern. “Sonst haben Hacker beim Datenzugriff leichtes Spiel, etwa so, als würde man Einbrecher direkt durch die offene Haustür lassen”, warnt der Experte. Denn: Einige Hersteller vergeben bei den Werkseinstellungen der Router die gleichen Standardpasswörter für mehrere Geräte – was auch den Hackern bekannt ist.

Zudem muss der Nutzer bei der Einrichtung den Namen des drahtlosen Netzwerks, die sogenannte SSID (Service Set Identifier), vergeben. Hier gilt, wie auch bei den anderen Passwörtern: keine kurzen oder bekannten Namen wie etwa “WLAN” oder “Zuhause” wählen, um dem potenziellen Angreifer das Knacken der Verschlüsselung zu erschweren. Denn je nach Verschlüsselungsart des WLANs dient die SSID als ein Baustein der Verschlüsselung. So können Außenstehende nicht gleich Rückschlüsse auf den Betreiber ziehen.

Vor Datenklau schützen

Weiterhin sollten Verbraucher bei der Konfiguration des WLAN-Routers die richtige Verschlüsselung wählen. “Am besten eignet sich hierfür die Verschlüsselungsart WPA2″, rät Rodewig. “Sie lässt sich zurzeit nicht knacken.” Doch eine Schwachstelle gibt es: das einmalig zu vergebende Passwort, den so genannten Preshared key (PSK). Nur wenn er sich schwer knacken lässt, gewährleistet WPA2 genügend Sicherheit. “Das Passwort sollte aus zufälligen Kombinationen von Buchstaben und Zahlen bestehen und möglichst lang sein”, erklärt der IT-Experte. “Je länger, desto besser.” Bei Nichtgebrauch sollten WLAN-Nutzer überdies stets das Funknetzwerk abschalten, oder – wenn kein Schalter vorhanden – den Stecker ziehen. Denn ohne Verbindung kein Datenklau!

Quelle: Verivox

Internet-News 20.04.2010

20. April 2010

Frequenzauktion: Erlöse von bis zu acht Milliarden Euro erwartet

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG hat eine detaillierte Modellrechnung für die zurzeit laufende Mobilfunkfrequenz-Auktion in Deutschland veröffentlicht. Sie beruht auf den Daten vergleichbarer Verkaufsprozesse in Westeuropa und den USA und legt in der Vergangenheit erzielte Preise pro Megahertz und Kopf der Bevölkerung zugrunde. Laut der Modellrechnung sei ein Erlös von 2 bis 8 Milliarden Euro zu erwarten.

Hartmut Paulus, Partner im Bereich Advisory von KPMG: “Wir gehen von einem Endergebnis zwischen 6 und 8 Milliarden Euro aus. Rein rechnerisch kommt unser Modell zwar auf 8 bis 9 Milliarden Euro, doch es müssen noch preismindernde Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehört beispielsweise die Ausbauverpflichtung für das 800 Megahertz-Frequenzband in ländlichen Regionen.”

Grundlage der Modellrechnung bildet der “KPMG-Mobilfunkfrequenz-Monitor” (KPMG Radio Spectrum Monitor). Dieses Analyse- und Prognosemodell umfasst mehr als 150 Auktionen der letzten zehn Jahre in rund 100 Ländern. Dabei kamen insgesamt rund 2.500 Frequenzen unter den Hammer. Der Gesamterlös betrug knapp 200 Milliarden Euro.

Hartmut Paulus: “Bei der ersten Auktionswelle um die Jahrtausendwende haben die Teilnehmer noch hohe strategische Preise gezahlt, um sich den Markteintritt zu sichern. Unsere Analyse zeigt, dass die Preise für Mobilfunkfrequenzen seitdem deutlich gesunken sind. Dennoch dürften Schätzungen am unteren Ende der in der Öffentlichkeit genannten Preisspanne von 2 bis 8 Milliarden Euro für die gegenwärtige Auktion zu niedrig angesetzt sein, wenn man sich Verkaufsprozesse in Ländern mit einer ähnlichen Kaufkraft wie Deutschland ansieht. Zudem berücksichtigen diese nur unzureichend den Wert der zur Versteigerung stehenden Frequenzen. So wurde in den USA vor zwei Jahren erstmals ein Frequenzband der ‘digitalen Dividende’ versteigert, wie sie jetzt auch in Deutschland angeboten wird. Für diese Bandbreite von rund 60 Megahertz wurden 2008 in den USA umgerechnet 15 Milliarden Euro bezahlt.”

Deutlicher Preisverfall

Wie die KPMG-Analyse zeigt, hat sich weltweit die “Bandbreite pro Kopf” als zentrale wertbestimmende Größe beim Verkauf von Mobilfunkfrequenzen erwiesen. Die Preisunterschiede zwischen den Erstauktionen (”erste Welle”) und den aktuell stattfindenden Folgeauktionen (”zweite Welle”) sind erheblich. Wurden in den USA und in Westeuropa vor zehn Jahren durchschnittlich noch 1,02 Euro beziehungsweise 1,89 Euro pro Megahertz und Kopf der Bevölkerung bezahlt, sind diese Erlöse inzwischen auf 74 Cent beziehungsweise 24 Cent gesunken.

Seit 2008 ist laut “KPMG-Mobilfunkfrequenz-Monitor” weltweit erneut ein Anstieg der vergebenen Frequenzen zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr sei sogar die Zahl der Auktionen aus der Zeit des “Hypes” 2000/2001 überschritten worden. Hartmut Paulus: “Wir rechnen damit, dass die Zahl der Auktionen weiter zunimmt. Das liegt daran, dass in den Industrienationen enormes Wachstum der mobilen Datenübertragung zu beobachten ist, das die Bereitstellung weiterer Frequenzbänder erforderlich macht. Und in den Schwellenländern steht im Rahmen der zunehmenden Verbreitung des Mobilfunks die Vergabe weiterer Frequenzen an. Mit unserem ‘KPMG Mobilfunkfrequenz-Monitor’ analysieren wir die wesentlichen preisbestimmenden Faktoren bei Frequenzversteigerungen und wollen Anhaltspunkte für kommende Auktionen liefern.”

Quelle: Verivox

Textlink-Werbung

19. April 2010

Textlink-Werbung auf  1a-Telefonauskunft.de

Startseiten-Textlinks

Textlinks gehören nach wie vor zu den effektivsten Instrumenten im Webseiten-Marketing. Zum einen wird eine klare, kurze knappe Werbeaussage getroffen, zum anderen, wie bei meinen Angeboten, werden die Textlinks direkt auf der Startseite eingebaut, als Follow-Links, mit direkter, absoluter URL. Die Startseiten-Textlinks haben keine Rotation und sind in der Regel zahlenmäßig begrenzt. Sie haben die Möglichkeit, zu günstigen Konditionen Textlinks mit unterschiedlichem PR zu buchen, wahlweise für 3, 6 oder 12 Monate.

Besonderheit: Die Textlinks auf unseren Startseite unterscheiden sich sehr von ähnlichen Angeboten – die maximale Textlänge beträgt 50 (!) Zeichen mit maximal 7 Wörtern! Keine Erhöhung der Preise bei PR-Verbesserung während des Buchungszeitraumes!

Der Link zum Angebot: Startseitenwerbung

Partnerseiten-Textlinks

Sie können hier Textlinks mit maximal 50 Zeichen auf den Partnerseiten unserer diversen Webprojekt und Domains buchen. Die Einblendung erfolgt im gut sehbaren Mittel der Partnerseite, ein Hinweistext “Partner-Empfehlung” auf der Startseite der jeweiligen Domain weist besonders auf diese Bannerwerbung hin. Wichtig: Keine Rotation, also ständig auf der Seite sichtbar! Die Buchungsdauer beträgt grundsätzlich 12 Monate. Diese Werbeform ist besonders günstig – sie kostet nur 10,00 Euro pro Jahr! Eine Statistik ist in diesem günstigen Angebot nicht enthalten und nicht möglich, da die URLs direkt verlinkt werden.

Der Link zum Angebot: Partnerseitenwerbung

Telefon-News 07.04.2010

07. April 2010

Durch regelmäßigen Wechsel des Anbieters 3000 Euro sparen

Verivox hat die Entwicklung der Preise für Energie und Telekommunikation in den 20 größten deutschen Städten untersucht. Das Ergebnis: Rund 3000 Euro konnte derjenige in den letzten fünf Jahren sparen, der stets zum günstigsten Anbieter für Internet, Handy, Gas und Strom gewechselt ist.

Der jährliche Wechsel zum günstigsten Anbieter hat in den vergangenen fünf Jahren eine durchschnittliche Ersparnis von 2965 Euro eingebracht. Am meisten konnte dabei in Leipzig eingespart werden. Hier lag das Einsparpotenzial bei insgesamt 3622 Euro. Am geringsten war die mögliche Ersparnis in Frankfurt am Main. Dennoch konnten Verbraucher in Frankfurt durch den jährlichen Anbieterwechsel im Laufe der letzten Jahre 2513 Euro einsparen.

„Verbraucher sollten mindestens einmal im Jahr ihre Verträge für Energie und Telekommunikation prüfen. Der Wechsel lohnt sich in den meisten Fällen, denn Bestandskunden bezahlen in der Regel höhere Preise als Neukunden“, sagt Dagmar Ginzel, Unternehmenssprecherin bei Verivox.

Methodik

Strom
Zur Berechnung der Ersparnis bei einem jährlichen Anbieterwechsel und einem Jahresverbrauch von 4000 kWh wurde der örtliche Grundversorgungstarif mit dem jeweils günstigsten verfügbaren Angebot ohne Vorauskasse verglichen.

Gas
Zur Berechnung der Ersparnis bei einem jährlichen Anbieterwechsel und einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh wurde der günstigste verfügbare Tarif des örtlichen Grundversorgers mit dem jeweils günstigsten verfügbaren Angebot ohne Vorauskasse verglichen. Der günstigste verfügbare Tarif des örtlichen Versorgers wurde zum Vergleich herangezogen, da Heizgaskunden in der Regel einen Sondervertrag außerhalb der Grundversorgung haben.

Handy
Zur Berechnung der Ersparnis bei einem jährlichen Anbieterwechsel wurde von dem im Jahr 2005 gültigen T-Mobile Tarif ausgegangen. Danach wurde jedes Jahr zum günstigsten verfügbaren Handyanbieter gewechselt. Als Nutzerprofil wurde von einem Vier-Personen-Haushalt ausgegangen. Zwei Mitglieder des Haushaltes telefonieren jeweils 150 Minuten pro Monat und verschicken 40 SMS, zwei weitere Mitglieder telefonieren jeweils 50 Minuten und verschicken 10 SMS. Die Kosten für die Geräte wurden zugunsten der besseren Vergleichbarkeit nicht berücksichtigt.

DSL
Zur Berechnung der Ersparnis bei einem jährlichen Anbieterwechsel wurde der T-Home Tarif „Call & Surf Comfort“ mit einer Geschwindigkeit von 6 Mbit/s mit dem jeweils günstigsten DSL-Angebot bei gleicher Geschwindigkeit verglichen.

Quelle: Verivox

DSL-News 19.03.2010

19. März 2010

Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft

Zunehmend verlagern sich Kommunikation, wirtschaftliches Handeln aber auch politische Willensbildung und Willensäußerung in das Internet. Zwar sind laut (N)ONLINER Atlas 2009 knapp 70 Prozent der Deutschen online, aber für nur 26 Prozent der Bevölkerung sind die digitalen Medien fester Bestandteil des täglichen Lebens. Dass aber eine große Mehrheit der Deutschen nicht an den durch die digitalen Techniken eröffnenden Möglichkeiten partizipiert, zeigt erstmals die Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ der Initiative D21, für die TNS Infratest 1.014 Personen deutschlandweit befragt hat. Die Typologie zeigt auf, dass mit 35 Prozent digitalen Außenseitern und 30 Prozent Gelegenheitsnutzern eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung entweder gar nicht oder nur bedingt an einer digitalen Gesellschaft teilhat.
„Wir sprechen bereits seit geraumer Zeit von einer digitalen Gesellschaft, sehen aber anhand der jetzt vorliegenden Ergebnisse recht deutlich, dass in Deutschland ein Großteil noch nicht darin angekommen ist. Diese Teilung der Gesellschaft in Teilnehmer und Nichtteilnehmer an den neuen Informations- und Kommunikationstechniken und ihren Möglichkeiten ist angesichts des einhergehenden Strukturwandels für eine Wissensgesellschaft das zentrale Zukunftsproblem, deren Lösung sich auch die Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag annehmen muss“, so Dr. Ulrich Hermann, Mitglied des D21-Gesamtvorstandes und Geschäftsführer der Wolters Kluwer Deutschland GmbH.

Diese neue Digitale Spaltung zieht sich nicht mehr ausschließlich entlang einer Ausstattungsgrenze, sondern definiert sich im Hinblick auf Kompetenz, Wissen, Nutzungsvielfalt und -intensität sowie der Einstellung gegenüber den digitalen Medien. Auf dieser Basis lässt sich durch die Typologie der Deutschen ein exaktes Bild der digitalisierten Gesellschaft in Deutschland wiedergeben. Sechs Gruppen konnten dabei identifiziert werden.

Die digitalen Außenseiter (35 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung)

Die digitalen Außenseiter sind die größte und gleichzeitig mit einem Durchschnittsalter von 62,4 Jahren die älteste Gruppe. Im Vergleich zu den anderen Typen haben sie das geringste digitale Potenzial, die geringste Computer- und Internetnutzung sowie die negativste Einstellung gegenüber digitalen Themen. Nur ein Viertel verfügt bei der digitalen Infrastruktur über eine Basisausstattung (Computer und Drucker). Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien sind folglich kaum vorhanden. Selbst Begriffe wie E-Mail, Betriebssystem oder Homepage sind den digitalen Außenseitern weitgehend unbekannt und nur ein Fünftel der digitalen Außenseiter ist in der Lage, sich im Internet zu recht zu finden.

Die Gelegenheitsnutzer (30 Prozent)

Die Gelegenheitsnutzer sind durchschnittlich 41,9 Jahre alt. Sie nehmen im Vergleich zu den digitalen Außenseitern zumindest teilweise am Geschehen in der digitalen Gesellschaft teil. 98 Prozent besitzen einen PC oder ein Notebook, drei Viertel bereits eine Digitalkamera. Passend dazu verbringen nahezu alle Gelegenheitsnutzer Zeit mit Computer und Internet – vor allem für private Zwecke. Der Gelegenheitsnutzer kennt bereits viele Basisbegriffe der digitalen Welt, hat aber besonders beim Thema Sicherheit großen Nachholbedarf. Insgesamt erkennt dieser Typ klar die Vorteile des Internets, fördert aber nicht seine Weiterentwicklung und bevorzugt eher klassische Medien.

Der Berufsnutzer (Neun Prozent)

Durchschnittlich 42,2 Jahre alt, hat diese Gruppe den höchsten Anteil an Berufstätigen. Im Vergleich zu den Gelegenheitsnutzern haben die Berufsnutzer eine deutlich bessere digitale Infrastruktur an ihrem Arbeitsplatz und nutzen dementsprechend auch dort überdurchschnittlich das Internet. Hingegen ist die private Nutzung sogar leicht unter dem Niveau der Gelegenheitsnutzer. Die Nutzungsvielfalt der Berufsnutzer beschränkt sich eher auf nützliche Anwendungen wie E-Mail oder Textverarbeitung.

Die Trendnutzer (Elf Prozent)

Diese Gruppe hat sowohl den höchsten Männer- (78 Prozent) als auch Schüleranteil (13 Prozent). Das Durchschnittsalter der Trendnutzer ist mit 35,9 Jahren recht jung. Bei den Trendnutzern ist häufig die ganze Bandbreite an digitalen Geräten vorhanden. Der Trend geht dabei klar zum Zweitcomputer. Die Mitglieder dieser Gruppe verfügen über umfassende Kompetenzen am Computer und kennen sich bis auf wenige Ausnahmen bestens in der digitalen Welt aus. Die Trendnutzer wenden besonders gerne Web 2.0-Applikationen an und erkennen die großen Vorteile der digitalen Medien für sich.

Die digitalen Profis (12 Prozent)

Der durchschnittliche digitale Profi ist 36,1 Jahre alt, meist männlich und berufstätig. Dieser Typus verfügt sowohl zuhause als auch im Büro über eine sehr gute digitale Infrastruktur. Seine Kompetenzen sind umfangreich, was sich insbesondere in ihren professionellen Fähigkeiten widerspiegelt. Ob Makroprogrammierung oder Tabellenkalkulation, der digitale Profi fühlt sich auch auf diesem komplexen Terrain zuhause. Eher selten suchen die digitalen Profis im Vergleich zu den Trendnutzern und der digitalen Avantgarde Zerstreuung in der digitalen Welt oder nutzen diese zur Selbstdarstellung. Bei der Nutzungsvielfalt stehen daher nützliche Anwendungen, wie z.B. Online Shopping, Preisrecherche und Nachrichten lesen, im Vordergrund.

Die Digitale Avantgarde (Drei Prozent)

Die jüngste Gruppe (Durchschnittsalter 30,5 Jahren) ist gleichzeitig mit drei Prozent auch die kleinste Gruppe. Die digitale Avantgarde hat dabei ein eher geringes Einkommen und lebt oft in einem Singlehaushalt. Ihre digitale Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen. Auffällig hoch sind dabei die mobile und geschäftliche Internetnutzung. In allen Bereichen verfügt die digitale Avantgarde über sehr hohe Kompetenzen und bildet bei den komplexen digitalen Themen die Spitze der Gesellschaft. Ihr Wissensstand um die digitale Welt ist dagegen nicht ganz so ausgeprägt wie bei den digitalen Profis. Mehr durch „trial and error“ statt das Lesen von Anleitungen eignet sich der digitale Avantgarde seine Kompetenzen an. Von den digitalen Medien lässt diese Gruppe kaum ab: Durchschnittlich elf Stunden verbringen sie täglich vor dem Computer. Neben der Arbeit ist daher auch das Freizeitverhalten oft von den digitalen Medien bestimmt.

„Mit dieser Studie steht erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem in den nächsten Jahren die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland genau gemessen werden kann. Besonders im Hinblick auf ihre eigenen Aktivitäten für die digitale Gesellschaft kann die Initiative D21 damit deutlich machen, dass das Warten auf Veränderungen alleine nicht zum Ziel führen wird. Nur mit auf einzelne Gruppen zugeschnittenen Maßnahmen lässt sich Deutschland besser auf die Herausforderungen der digitalen Welt im 21. Jahrhundert vorbereiten“, kommentiert Robert A. Wieland, Mitglied des D21-Gesamtvorstandes und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH die Ergebnisse zur digitalen Gesellschaft.

Quelle: Verivox

DSL-News 04.03.2010

04. März 2010

Telekom bringt SPIEGEL und BILDmobil zum Leser

Bonn – Die Deutsche Telekom übernimmt die Verbreitung und das einfache Abrechnen für die neuen und ab heute verfügbaren hochwertigen Bezahlinhalte von SPIEGEL und BILDmobil. Der SPIEGEL als E-Paper wird künftig auch über t-online.de vermarktet und ist damit für die mehr als 17 Millionen Nutzer des Portals schnell und einfach verfügbar.

Die neuen Regionalangebote des BILD-Mobilportals können ab sofort mit jedem internetfähigen Handy von den über 40 Millionen Mobilfunkkunden der Telekom genutzt werden. Diese beiden Partnerschaften waren Thema einer Podiumsdiskussion, die René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG, Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, und Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur “Der SPIEGEL”, gestern auf der CeBIT in Hannover führten.

“Wir freuen uns, mit der Deutschen Telekom einen starken Partner an der Seite zu haben, der die Verlagshäuser dabei unterstützt, die Bezahlung für journalistische Inhalte in der digitalen Welt zu vereinfachen. Neben attraktiven Inhalten ist vor allem eine einfache, sichere Abrechnung elementare Voraussetzung für langfristigen Erfolg. Hier setzten wir auf die langjährige Erfahrung und Expertise der Deutsche Telekom”, so Mathias Döpfner.

“Wir verstehen uns als Partner der Medienbranche. Mit unseren reichweitenstarken Plattformen helfen wir unseren Partnern, möglichst viele Nutzer zu erreichen und Qualitätsinhalte zu monetarisieren;- etwa über unsere sicheren und bequemen Bezahlservices. Diese gute Zusammenarbeit wollen wir ausbauen”, sagte René Obermann

Der SPIEGEL als E-Paper ist bereits ab samstags ab 22 Uhr online verfügbar. Kunden von t-online.de erhalten mit ihren bestehenden Kennungen Zugang und bezahlen einfach über die Telekom-Rechnung. In der Einführungsphase bis Ende März 2010 erhalten Telekom-Kunden 50 Prozent Rabatt und zahlen nur 1,90 Euro pro Ausgabe statt der üblichen 3,80 Euro.

Neu ist auch das Angebot die Regionalinhalte von BILDmobil: T-Mobile Kunden können 12 Regionalsausgaben via internetfähigem Handy einfach und sicher über ihre Mobilfunkrechnung bezahlen. In einer dreimonatigen Einführungsphase wird auch hier Rabatt gewährt und es werden lediglich 0,14 Euro pro Tag statt 0,19 Euro berechnet.

 Quelle: Verivox

DSL-News 04.02.2010

04. Februar 2010

Facebook etabliert sich als Speerspitze der Online-Netzwerke

Facebook hat sich im vergangenen Jahr zur bekanntesten und am häufigsten genutzten Online-Netzwerk entwickelt. Die Spitzenreiter 2008, studiVZ und MySpace, mussten dagegen Federn lassen und verschlechterten ihren Rangplatz zum Teil deutlich. Insgesamt hält der Trend Social Media auch am Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend an – die Zahl der Kenner und Nutzer nimmt weiterhin zu. Dies sind die Ergebnisse des aktuellen “Social Network Barometer 2010″ des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics, für das im Dezember 2009 repräsentativ über 2.000 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt wurden.

2008 kannten vier von fünf Befragten mindestens ein soziales Netzwerk. Ein Jahr später waren es bereits neun von zehn. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl derjenigen Kenner, denen lediglich ein Netzwerk bekannt ist, während die Zahl derjenigen, die zwei bis vier Netzwerke kennen von 52 auf 55 Prozent stieg. Mehr als fünf soziale Netzwerke waren 2009 nahezu jedem Zehnten bekannt.

Was die Bekanntheit einzelner Netzwerke im Internet angeht, hat sich an der Spitze einiges getan. 2008 war studiVZ jedem Dritten ein Begriff. Ein Jahr später belegt das Netzwerk Facebook den ersten Platz und ist mehr als jedem Zweiten bekannt. Ein Jahr zuvor kannten lediglich 16 Prozent den aktuellen Spitzenreiter. Der bisherige Erstplatzierte, studiVZ, konnte seine Bekanntheit im selben Zeitraum auf 41 Prozent erhöhen und nimmt damit Platz 2 der 2009er-Rangliste ein. Die Bekanntheit von MySpace verblieb bei 19 Prozent, wodurch das Online-Netzwerk von Platz 2 im Jahr 2008 auf Platz 5 im Jahr 2009 fiel. Der 2008 Drittplatzierte schülerVZ büßte einen Rang ein und wurde vom Netzwerk Wer-kennt-wen überholt, das etwa jedem Vierten ein Begriff ist.

Zwischen 2008 und 2009 nahm auch die Zahl der nicht in sozialen Online-Netzwerken Organisierten ab. War 2008 noch mehr als jeder Dritte in keinem Vertreter der Social-Media-Anwendungen Mitglied, sind dies ein Jahr später nur noch 23 Prozent. Zeitgleich nahm die Zahl der Mitgliedschaften pro Befragtem leicht zu. Der Anteil derjenigen, die Mitglied in gleich drei Netzwerken sind, stieg beispielsweise von 14 auf 18 Prozent.

Den größten Mitgliederzuwachs verzeichnet das Netzwerk facebook, das von einer Mitgliederquote von 14 Prozent der Befragten im Jahr 2008 (Platz 7) auf 40 Prozent der Internetnutzer schnellte und damit aktuell Rang 1 der Online-Netzwerke belegt. Stayfriends landet mit minimalem Abstand auf Platz 2, gefolgt von wer-kennt-wen. Die im Jahr 2008 zweit- beziehungsweise drittplatzierten studiVZ und MySpace verloren dagegen prozentual.

Auch im Ranking der am häufigsten genutzten Online-Netzwerke kann sich facebook 2009 an die Spitze setzen, während der Vorjahres-Erste studiVZ auf Platz 4 absackt. Die Social-Media-Vertreter StayFriends und wer-kennt-wen tauschen die Platzierungen. XING und MySpace finden sich 2009 nicht mehr in den Top 5 der meistgenutzten Netzwerke.

Quelle: Verivox

Handy-News 03.02.2010

03. Februar 2010

FON-iO: Neuer Mobilfunk-Discounter knackt die 8ct Marke

Singen – ensercom startet mit dem neuen Produkt FON-iO eine neue Preisoffensive. FON-iO bietet als erster Mobilfunkanbieter im deutschen Markt einen 7,7 Cent Tarif für Sprache und SMS in alle deutschen Netze an.

Die Tarifinfos im Überblick: Die FON-iO SIM-Karte kann mit jedem beliebigen Handy genutzt werden. Das Startpaket ist für 7,77 Euro online auf www.fon-io.de erhältlich und beinhaltet 60 Freiminuten/SMS in alle deutschen Netze. Alle nationalen Telefonate und SMS werden mit 7,7 ct. pro Minute komfortabel im Rechnungsverfahren abgerechnet und unterbieten somit deutlich die etablierten Discounter.

Es gibt keine Einschränkungen durch lästiges Aufladen, abgerechnet wird der tatsächliche Verbrauch. „Ein solch günstiger Tarif ist im Prepaid-Segment derzeit nicht darstellbar, daher haben wir uns für die klassische Postpaidvariante ohne Grundgebühr entschieden“, so Carsten Becker, Geschäftsführer der ensercom GmbH.

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate, eine Administrationsgebühr in Höhe von zwei Euro wird lediglich berechnet, wenn der Kunde in drei aufeinanderfolgenden Monaten gar nicht telefoniert. Es gibt keine versteckte Kosten, der Tarif ist fair, einfach, transparent und der günstigste im Markt. FON-iO Produkterweiterungen wie Mobile-Number-Portability, Datenpakete und Optionen werden in den nächsten Wochen folgen.

 Quelle: Verivox

Internet-News 02.02.2010

02. Februar 2010

Telekom muss bei All-IP-Anschlüssen Call-by-Call und Preselection zulassen

Eine deutlich zweigeteilte Reaktion löste die jetzt veröffentlichte Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur (BNetzA) zu Markt 1 – Breitband-Endkundenmarkt – aus. “Hinsichtlich Call-by-Call und Preselection hat die Regulierungsbehörde eine Entscheidung zum Wohle der Verbraucher und des Wettbewerbs getroffen. Die Deutsche Telekom AG muss die Betreiberauswahl auch bei neuen All-IP-Anschlüssen anbieten”, begrüßt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner diesen Teil des Beschlusses.

Ganz anders sieht es beim Thema Anschluss-Resale aus: “Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass die Regulierungsbehörde trotz der eindeutigen Signale aus Brüssel und vom Bundeskartellamt keine Verpflichtung zum Anschluss-Resale mit konsistentem Preisabschlag erlassen hat”, kritisiert Grützner deutlich. “Dass die BNetzA hier den kartell- und EU-rechtlich geforderten Abschlag schlicht nicht vorsieht und sie weiter auf eine Selbstverpflichtung der Telekom setzt, ist für uns völlig unverständlich.” Eine Selbstverpflichtung stelle definitiv kein Äquivalent zu einer gesetzlichen Anordnung eines Vorprodukts dar, wenn diese Selbstverpflichtung nicht die wettbewerblichen Anforderungen erfüllt.

Eine gute Nachricht bedeutet hingegen die endlich erfolgte Anordnung, die die DTAG sowie ihre verbundenen Unternehmen (congstar, T-Systems) dazu verpflichtet, Call-by-Call und Preselection auch bei All-IP-Anschlüssen – wie im klassischen Festnetz – anzubieten. Die Verpflichtung betrifft sowohl DTAG-Bestands- als auch Neukunden des Konzerns und ist ohne weitere Frist unverzüglich umzusetzen. Zwei Jahre lang hat die Telekom die Endkunden bei All-IP-Anschlüsse von der Möglichkeit der Nutzung der Betreiberauswahl abgeschnitten. “Ohne Call-by-Call hätte es den Erfolg der TK-Liberalisierung im Festnetzbereich mit den heute schon gewohnten niedrigen Endkundenpreisen nie gegeben”, betont der VATM-Geschäftsführer. Auch heute gebe es insbesondere in den Bereichen der so genannten weißen Flecken ohne Betreiber- und Betreibervorauswahl kaum eine Alternative und die Verbraucher müssten die Preise der DTAG akzeptieren. Auch die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) hatte in der Vergangenheit mehrfach bei der BNetzA die zügige Verpflichtung der DTAG zum Angebot der Betreiberauswahl angemahnt. Damit hatte sie ebenso wie VATM und EU gefordert, die Verpflichtung von marktbeherrschenden Unternehmen zur Betreiberauswahl und -vorauswahl unabhängig von der verwendeten Anschlusstechnologie beizubehalten. “Nur so kann das Gebot der Technologieneutralität gewahrt werden”, sagt Grützner.

In den Beschlussgründen der BNetzA finden sich klare Worte. Insbesondere sei die nach wie vor von der DTAG geforderte Umsetzungfrist von 9 Monaten im Hinblick auf die lange Verfahrensdauer “nicht nachvollziehbar”. Die Telekom hat diesbezüglich jedoch bereits eine Studie angekündigt. Die BNetzA macht in der Verfügung jedoch ebenfalls klar, dass es ihrer Ansicht nach technisch relativ unproblematisch sei, die Entscheidung umzusetzen – und verweist auf die Implementierung ohne nennenswerten Aufwand in der Schweiz. Die Telekom hatte in der Vergangenheit immer wieder angeführt, dass sich Call-by-Call und Preselection bei der neuen IP-Technologie nur mit hohem technischen Aufwand umsetzen ließe.

Die Verpflichtung zu Call-by-Call gilt ab sofort und unabhängig von der Rechtsauffassung der DTAG, dass diese Verpflichtung vermeintlich rechtswidrig wäre. Die Bundesnetzagentur warnt die Telekom davor, Versuche zu unternehmen, die neue Verpflichtung zu unterlaufen. Jeder Kunde habe einen rechtlichen Anspruch, Call-by-Call am IP-Anschluss in Anspruch nehmen zu können. Und auch die Anbieter hätten einen Rechtsanspruch darauf, dass die Telekom den entsprechenden Verpflichtungen nachkommt. Die DTAG kann gegen den Beschluss innerhalb von vier Wochen vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage erheben.

Quelle: Verivox

Telefon-News 02.02.2010

02. Februar 2010

Telekom muss bei All-IP-Anschlüssen Call-by-Call und Preselection zulassen

Eine deutlich zweigeteilte Reaktion löste die jetzt veröffentlichte Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur (BNetzA) zu Markt 1 – Breitband-Endkundenmarkt – aus. “Hinsichtlich Call-by-Call und Preselection hat die Regulierungsbehörde eine Entscheidung zum Wohle der Verbraucher und des Wettbewerbs getroffen. Die Deutsche Telekom AG muss die Betreiberauswahl auch bei neuen All-IP-Anschlüssen anbieten”, begrüßt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner diesen Teil des Beschlusses.

Ganz anders sieht es beim Thema Anschluss-Resale aus: “Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass die Regulierungsbehörde trotz der eindeutigen Signale aus Brüssel und vom Bundeskartellamt keine Verpflichtung zum Anschluss-Resale mit konsistentem Preisabschlag erlassen hat”, kritisiert Grützner deutlich. “Dass die BNetzA hier den kartell- und EU-rechtlich geforderten Abschlag schlicht nicht vorsieht und sie weiter auf eine Selbstverpflichtung der Telekom setzt, ist für uns völlig unverständlich.” Eine Selbstverpflichtung stelle definitiv kein Äquivalent zu einer gesetzlichen Anordnung eines Vorprodukts dar, wenn diese Selbstverpflichtung nicht die wettbewerblichen Anforderungen erfüllt.

Eine gute Nachricht bedeutet hingegen die endlich erfolgte Anordnung, die die DTAG sowie ihre verbundenen Unternehmen (congstar, T-Systems) dazu verpflichtet, Call-by-Call und Preselection auch bei All-IP-Anschlüssen – wie im klassischen Festnetz – anzubieten. Die Verpflichtung betrifft sowohl DTAG-Bestands- als auch Neukunden des Konzerns und ist ohne weitere Frist unverzüglich umzusetzen. Zwei Jahre lang hat die Telekom die Endkunden bei All-IP-Anschlüsse von der Möglichkeit der Nutzung der Betreiberauswahl abgeschnitten. “Ohne Call-by-Call hätte es den Erfolg der TK-Liberalisierung im Festnetzbereich mit den heute schon gewohnten niedrigen Endkundenpreisen nie gegeben”, betont der VATM-Geschäftsführer. Auch heute gebe es insbesondere in den Bereichen der so genannten weißen Flecken ohne Betreiber- und Betreibervorauswahl kaum eine Alternative und die Verbraucher müssten die Preise der DTAG akzeptieren. Auch die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) hatte in der Vergangenheit mehrfach bei der BNetzA die zügige Verpflichtung der DTAG zum Angebot der Betreiberauswahl angemahnt. Damit hatte sie ebenso wie VATM und EU gefordert, die Verpflichtung von marktbeherrschenden Unternehmen zur Betreiberauswahl und -vorauswahl unabhängig von der verwendeten Anschlusstechnologie beizubehalten. “Nur so kann das Gebot der Technologieneutralität gewahrt werden”, sagt Grützner.

In den Beschlussgründen der BNetzA finden sich klare Worte. Insbesondere sei die nach wie vor von der DTAG geforderte Umsetzungfrist von 9 Monaten im Hinblick auf die lange Verfahrensdauer “nicht nachvollziehbar”. Die Telekom hat diesbezüglich jedoch bereits eine Studie angekündigt. Die BNetzA macht in der Verfügung jedoch ebenfalls klar, dass es ihrer Ansicht nach technisch relativ unproblematisch sei, die Entscheidung umzusetzen – und verweist auf die Implementierung ohne nennenswerten Aufwand in der Schweiz. Die Telekom hatte in der Vergangenheit immer wieder angeführt, dass sich Call-by-Call und Preselection bei der neuen IP-Technologie nur mit hohem technischen Aufwand umsetzen ließe.

Die Verpflichtung zu Call-by-Call gilt ab sofort und unabhängig von der Rechtsauffassung der DTAG, dass diese Verpflichtung vermeintlich rechtswidrig wäre. Die Bundesnetzagentur warnt die Telekom davor, Versuche zu unternehmen, die neue Verpflichtung zu unterlaufen. Jeder Kunde habe einen rechtlichen Anspruch, Call-by-Call am IP-Anschluss in Anspruch nehmen zu können. Und auch die Anbieter hätten einen Rechtsanspruch darauf, dass die Telekom den entsprechenden Verpflichtungen nachkommt. Die DTAG kann gegen den Beschluss innerhalb von vier Wochen vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage erheben.

Quelle: Verivox