04. Februar 2010
Facebook etabliert sich als Speerspitze der Online-Netzwerke
Facebook hat sich im vergangenen Jahr zur bekanntesten und am häufigsten genutzten Online-Netzwerk entwickelt. Die Spitzenreiter 2008, studiVZ und MySpace, mussten dagegen Federn lassen und verschlechterten ihren Rangplatz zum Teil deutlich. Insgesamt hält der Trend Social Media auch am Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend an – die Zahl der Kenner und Nutzer nimmt weiterhin zu. Dies sind die Ergebnisse des aktuellen “Social Network Barometer 2010″ des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics, für das im Dezember 2009 repräsentativ über 2.000 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt wurden.
2008 kannten vier von fünf Befragten mindestens ein soziales Netzwerk. Ein Jahr später waren es bereits neun von zehn. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl derjenigen Kenner, denen lediglich ein Netzwerk bekannt ist, während die Zahl derjenigen, die zwei bis vier Netzwerke kennen von 52 auf 55 Prozent stieg. Mehr als fünf soziale Netzwerke waren 2009 nahezu jedem Zehnten bekannt.
Was die Bekanntheit einzelner Netzwerke im Internet angeht, hat sich an der Spitze einiges getan. 2008 war studiVZ jedem Dritten ein Begriff. Ein Jahr später belegt das Netzwerk Facebook den ersten Platz und ist mehr als jedem Zweiten bekannt. Ein Jahr zuvor kannten lediglich 16 Prozent den aktuellen Spitzenreiter. Der bisherige Erstplatzierte, studiVZ, konnte seine Bekanntheit im selben Zeitraum auf 41 Prozent erhöhen und nimmt damit Platz 2 der 2009er-Rangliste ein. Die Bekanntheit von MySpace verblieb bei 19 Prozent, wodurch das Online-Netzwerk von Platz 2 im Jahr 2008 auf Platz 5 im Jahr 2009 fiel. Der 2008 Drittplatzierte schülerVZ büßte einen Rang ein und wurde vom Netzwerk Wer-kennt-wen überholt, das etwa jedem Vierten ein Begriff ist.
Zwischen 2008 und 2009 nahm auch die Zahl der nicht in sozialen Online-Netzwerken Organisierten ab. War 2008 noch mehr als jeder Dritte in keinem Vertreter der Social-Media-Anwendungen Mitglied, sind dies ein Jahr später nur noch 23 Prozent. Zeitgleich nahm die Zahl der Mitgliedschaften pro Befragtem leicht zu. Der Anteil derjenigen, die Mitglied in gleich drei Netzwerken sind, stieg beispielsweise von 14 auf 18 Prozent.
Den größten Mitgliederzuwachs verzeichnet das Netzwerk facebook, das von einer Mitgliederquote von 14 Prozent der Befragten im Jahr 2008 (Platz 7) auf 40 Prozent der Internetnutzer schnellte und damit aktuell Rang 1 der Online-Netzwerke belegt. Stayfriends landet mit minimalem Abstand auf Platz 2, gefolgt von wer-kennt-wen. Die im Jahr 2008 zweit- beziehungsweise drittplatzierten studiVZ und MySpace verloren dagegen prozentual.
Auch im Ranking der am häufigsten genutzten Online-Netzwerke kann sich facebook 2009 an die Spitze setzen, während der Vorjahres-Erste studiVZ auf Platz 4 absackt. Die Social-Media-Vertreter StayFriends und wer-kennt-wen tauschen die Platzierungen. XING und MySpace finden sich 2009 nicht mehr in den Top 5 der meistgenutzten Netzwerke.
Quelle: Verivox
Tags: Facebook, Social Media, Social Network, Stayfriends
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02. Februar 2010
Telekom muss bei All-IP-Anschlüssen Call-by-Call und Preselection zulassen
Eine deutlich zweigeteilte Reaktion löste die jetzt veröffentlichte Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur (BNetzA) zu Markt 1 – Breitband-Endkundenmarkt – aus. “Hinsichtlich Call-by-Call und Preselection hat die Regulierungsbehörde eine Entscheidung zum Wohle der Verbraucher und des Wettbewerbs getroffen. Die Deutsche Telekom AG muss die Betreiberauswahl auch bei neuen All-IP-Anschlüssen anbieten”, begrüßt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner diesen Teil des Beschlusses.
Ganz anders sieht es beim Thema Anschluss-Resale aus: “Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass die Regulierungsbehörde trotz der eindeutigen Signale aus Brüssel und vom Bundeskartellamt keine Verpflichtung zum Anschluss-Resale mit konsistentem Preisabschlag erlassen hat”, kritisiert Grützner deutlich. “Dass die BNetzA hier den kartell- und EU-rechtlich geforderten Abschlag schlicht nicht vorsieht und sie weiter auf eine Selbstverpflichtung der Telekom setzt, ist für uns völlig unverständlich.” Eine Selbstverpflichtung stelle definitiv kein Äquivalent zu einer gesetzlichen Anordnung eines Vorprodukts dar, wenn diese Selbstverpflichtung nicht die wettbewerblichen Anforderungen erfüllt.
Eine gute Nachricht bedeutet hingegen die endlich erfolgte Anordnung, die die DTAG sowie ihre verbundenen Unternehmen (congstar, T-Systems) dazu verpflichtet, Call-by-Call und Preselection auch bei All-IP-Anschlüssen – wie im klassischen Festnetz – anzubieten. Die Verpflichtung betrifft sowohl DTAG-Bestands- als auch Neukunden des Konzerns und ist ohne weitere Frist unverzüglich umzusetzen. Zwei Jahre lang hat die Telekom die Endkunden bei All-IP-Anschlüsse von der Möglichkeit der Nutzung der Betreiberauswahl abgeschnitten. “Ohne Call-by-Call hätte es den Erfolg der TK-Liberalisierung im Festnetzbereich mit den heute schon gewohnten niedrigen Endkundenpreisen nie gegeben”, betont der VATM-Geschäftsführer. Auch heute gebe es insbesondere in den Bereichen der so genannten weißen Flecken ohne Betreiber- und Betreibervorauswahl kaum eine Alternative und die Verbraucher müssten die Preise der DTAG akzeptieren. Auch die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) hatte in der Vergangenheit mehrfach bei der BNetzA die zügige Verpflichtung der DTAG zum Angebot der Betreiberauswahl angemahnt. Damit hatte sie ebenso wie VATM und EU gefordert, die Verpflichtung von marktbeherrschenden Unternehmen zur Betreiberauswahl und -vorauswahl unabhängig von der verwendeten Anschlusstechnologie beizubehalten. “Nur so kann das Gebot der Technologieneutralität gewahrt werden”, sagt Grützner.
In den Beschlussgründen der BNetzA finden sich klare Worte. Insbesondere sei die nach wie vor von der DTAG geforderte Umsetzungfrist von 9 Monaten im Hinblick auf die lange Verfahrensdauer “nicht nachvollziehbar”. Die Telekom hat diesbezüglich jedoch bereits eine Studie angekündigt. Die BNetzA macht in der Verfügung jedoch ebenfalls klar, dass es ihrer Ansicht nach technisch relativ unproblematisch sei, die Entscheidung umzusetzen – und verweist auf die Implementierung ohne nennenswerten Aufwand in der Schweiz. Die Telekom hatte in der Vergangenheit immer wieder angeführt, dass sich Call-by-Call und Preselection bei der neuen IP-Technologie nur mit hohem technischen Aufwand umsetzen ließe.
Die Verpflichtung zu Call-by-Call gilt ab sofort und unabhängig von der Rechtsauffassung der DTAG, dass diese Verpflichtung vermeintlich rechtswidrig wäre. Die Bundesnetzagentur warnt die Telekom davor, Versuche zu unternehmen, die neue Verpflichtung zu unterlaufen. Jeder Kunde habe einen rechtlichen Anspruch, Call-by-Call am IP-Anschluss in Anspruch nehmen zu können. Und auch die Anbieter hätten einen Rechtsanspruch darauf, dass die Telekom den entsprechenden Verpflichtungen nachkommt. Die DTAG kann gegen den Beschluss innerhalb von vier Wochen vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage erheben.
Quelle: Verivox
Tags: All-IP-Anschluss, Call-by-Call, Preselection
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26. Januar 2010
Deutsche weiterhin unzufrieden mit Kundenservice ihrer DSL-Anbieter
Hamburg – Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Deutschen ist unzufrieden mit ihrem DSL-Anbieter. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kundenzufriedenheitsstudie 2009 von COMPUTERBILD, in der Nutzer bereits zum dritten Mal auf der COMPUTERBILD-Service-Webseite www.wie-ist-meine-ip.de Internet-Anbieter bewertet hatten. Über 7.300 Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen. Bewertet wurden insgesamt 18 Unternehmen – nur zwei davon schnitten „gut“ ab, sieben „befriedigend“, acht „ausreichend“ und eines „mangelhaft“. Die Nutzer verteilten Noten für Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Kundenservice und Preis/Leistungs-Verhältnis der DSL-Produkte.
Die Ergebnisse zeigen, dass lediglich ein Drittel der Befragten ihren derzeit genutzten Provider weiterempfehlen würde. Zudem kommt der Kundenservice bereits das zweite Jahr in Folge besonders schlecht weg: Gerade einmal 36 Prozent der Umfrageteilnehmer sind mit den Leistungen ihres Providers zufrieden. Das sind nur zwei Prozent mehr als 2008, obwohl viele Anbieter auf Unmut ihrer Kunden mit Service-Offensiven reagiert haben. Als Gründe für die schlechte Bewertung nennen die Nutzer fehlendes Fachwissen, Unfreundlichkeit und Schlampigkeit. Auch kostenpflichtige Service-Rufnummern sind immer wieder ein Ärgernis.
Gute Bewertungen erhalten nur die regionalen Anbieter Unitymedia (Nordrhein-Westfalen und Hessen) und das Münchner Unternehmen M-Net (Bayern). Vodafone folgt auf Rang drei und ist damit der beste überregionale Internet-Provider. Auf dem letzten Platz landet EWT.net (inzwischen Tele Columbus). Das Unternehmen ist lediglich in einigen Ballungsgebieten verfügbar und kommt sogar nur mit „mangelhaft“ weg. Das komplette Ranking, weitere Umfrage-Details und Ergebnisse sind unter www.computerbild.de/dslumfrage abrufbar.
„Die Ergebnisse sind sehr ernüchternd“, so Falko Ossmann, Chefredakteur von computerbild.de. „Besonders die Themen Kundenzufriedenheit und Service machen deutlich, dass Deutschlands DSL-Anbieter ihre Werbeversprechen offenbar nicht ernst nehmen. Um den Nutzern bei der Wahl des richtigen Anbieters zu helfen, werden wir auch in Zukunft genauer hinschauen und den Finger in die Wunde legen.“
Quelle: Verivox
Tags: DSL-Anbieter, DSL-Provider
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19. Januar 2010
Als erste soziale Netzwerke erhalten schülerVZ, studiVZ und meinVZ ein TÜV-Prüfzeichen
Als erste soziale Netzwerke haben schülerVZ, studiVZ und meinVZ ihre Software-Plattformen durch TÜV SÜD überprüfen lassen. Deutschlands größtes soziales Netzwerk wurde dabei auf Funktionalität und Datensicherheit überprüft und daraufhin zertifiziert. Der Test konzentrierte sich auf die Qualität der Anwendungssoftware in Hinblick auf Datenschutz, Datensicherheit und Funktionalität.
Überprüft wurde unter anderem der Umgang mit personenbezogenen Daten und deren Sicherheit gegen unbefugte Zugriffe. Außerdem hat TÜV SÜD die Funktionalität und Erreichbarkeit der Privatsphäre-Einstellungen, die Suche und Kommunikationsmöglichkeiten auf den Plattformen, den Registrierungsablauf und die VZ-Sicherheitsseite – die allen Nutzern wichtige Hinweise für den richtigen Umgang innerhalb der VZ-Netzwerke bietet – getestet. Das Ergebnis: Der technische Bericht und die TÜV-Zertifizierung bestätigen, dass die VZ-Netzwerke sowohl die gesetzlichen Anforderungen als auch die des TÜV SÜD erfüllen.
Markus Berger-de León, CEO der VZ-Netzwerke: “Wir freuen uns sehr, dass nun auch eine unabhängige Stelle bestätigt hat, dass die Daten unserer Nutzer sicher sind und sich unsere Nutzer zudem auf zentrale Funktionalitäten wie die Privatsphäre-Einstellungen verlassen können. Dies entspricht unserem Versprechen, welches wir anlässlich der Kampagne “Meine Daten gehören mir” ausgesprochen haben.”
Wolf-Rüdiger Heidemann TÜV SÜD: “Die VZ-Netzwerke sind die ersten sozialen Netzwerke, die wir auf Datensicherheit und Software-Funktionalität überprüft haben. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass schülerVZ, studiVZ und meinVZ die Anforderungen erfüllen.”
Um die Qualität und die Sicherheit von schülerVZ, studiVZ und meinVZ auf lange Sicht zu gewährleisten, werden sich die VZ-Netzwerke einer jährlichen Revisionsprüfung durch TÜV SÜD unterziehen.
Quelle: Verivox
Tags: Soziale Netzwerke
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29. Dezember 2009
Handy leicht gemacht – Kurzanleitung für 240 Modelle
Ein Angebot der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V. an alle Verbraucher, die Probleme mit der Bedienung ihres Handys haben. Handy-Kurzanleitungen erfreuen sich von Jahr zu Jahr wachsender Beliebtheit! Damit können Senioren und alle anderen mit der modernen Digitaltechnik auf Kriegsfuß stehende Mitbürger endlich ihre Handys erfolgreich bedienen.
Für 5 Euro können sich Handynutzer in der Rostocker Beratungsstelle die passende Handy-Kurzanleitung für ihr Handy-Modell aus dem Internet abrufen lassen. Nach der Methode leicht gemacht können damit alle Handy-Grundfunktionen erfolgreich bedient werden. Eine Kurzanleitung umfasst 4 bis 8 A-4-Seiten und beschreibt Schritt für Schritt, Befehl für Befehl, genau wie im Kochbuch, die richtigen Eingaben für das Handy.
Für über 240 Handy Modelle der 17 wichtigsten Handy Hersteller sind Handy-Kurzanleitungen verfügbar. Seit 2003 haben sich viele Verbraucher ihre speziellen Handy-Kurzanleitungen von den Verbraucherzentralen aus dem Internet ausdrucken lassen. Eine Kurzanleitung kann auch telefonisch unter der Rufnummer (0381) 208 70 50 oder per e-Mail info@nvzmv.de bestellt werden. Versand- und Portokosten betragen zusätzlich 2,50 Euro
Quelle: Verivox
Tags: Handy-Kurzanleitungen, Handy-Modelle
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09. Dezember 2009
Googles Browser Chrome ist nun auch für Mac und Linux verfügbar
Hamburg – Ab heute ist Googles Browser Chrome auch für Macintosh und Linux verfügbar. Für Windows-Nutzer hatte Google seinen besonders schnellen und sicheren Internetbrowser bereits im September 2008 bereit gestellt. Derzeit nutzen über 40 Millionen Menschen weltweit die Windows-Version. Hintergrund ist die ständig steigende Anzahl an Nutzern, die via Internet komplexe Anwendungen wie Online Banking, Social Networking und Multimedia-Anwendungen verwenden.
Um auf die steigenden Anforderungen, die Veränderung und das Wachstum des modernen Internets zu reagieren, ist Google Chrome ein von Grunde auf neu entwickelter Browser, der auf eine nutzerfreundliche Verbindung aus Geschwindigkeit, Bedienkomfort und Sicherheit setzt.
Die Nutzer sollen Webseiten schnell abrufen und das Neustarten oder Hochfahren des Browsers ohne Unterbrechungen durchführen können. Deswegen führt Google Chrome Web-Anwendungen und Websites umgehend aus.
Google Chrome setzt neben der Geschwindigkeit auf Einfachheit. Chrome soll jederzeit und an jedem Ort für jeden Nutzer betriebsbereit sein. Dafür bietet das schlichte Design, das denselben Gestaltungs-Grundsätzen wie die Google-Startseite entspricht, eine einfache Handhabung.
Da alle Programme in Google Chrome online aktiv sind, hat jedes aufgerufene Fenster eine gesonderte Sicherheitseinstellung. Dadurch haben Viren und Malware es sehr schwer, den Computer eines Nutzers anzugreifen.
“Die heutige Produkteinführung ist ein großer Schritt: Wir wollen Chrome für noch mehr Menschen zugänglich machen und die Nutzung des Internets für sie verbessern”, berichtet Anders Sandholm, Produktmanager für Google Chrome. “Chrome hat sich seit der Einführung gut entwickelt. Wir konnten die Geschwindigkeit und die Stabilität weiter verbessern und verzeichnen ständig Fortschritte.”
Quelle: Verivox
Tags: Browser, Internet
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16. November 2009
Bundesnetzagentur gewinnt Eilentscheidung zu Schaltverteilern
Köln/Bonn – Das Verwaltungsgericht (VG) Köln hat einen gerichtlichen Eilantrag der Deutschen Telekom AG (DT AG) abgelehnt, mit dem sich das Unternehmen gegen die von der Bundesnetzagentur angeordnete Verpflichtung zur Errichtung sog. “Schaltverteiler” gewandt hatte. Gegen diese Anordnung der Bundesnetzagentur hatte die DT AG einstweiligen Rechtsschutz beantragt, der nunmehr abgelehnt wurde.
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, begrüßte die Entscheidung des VG Köln: “Wir haben jetzt hinreichende Klarheit und Sicherheit für alle investitionsbereiten Wettbewerber, die sog. weiße Flecken über einen Schaltverteiler erschließen wollen. Ich hoffe, dass die Deutsche Telekom die Schaltverteiler-Entscheidung der Bundesnetzagentur nunmehr unverzüglich und vollständig umsetzt. Gleichzeitig appelliere ich an sie, auf diese Weise gemeinsam mit den Wettbewerbern den Ausbau bisher nicht oder nur unzureichend versorgter Gebiete mit schnellen Internetanschlüssen zügig voranzutreiben und so ein wichtiges Anliegen der Breitbandinitiative der Bundesregierung umzusetzen.”
Die Bundesnetzagentur hatte Anfang März diesen Jahres eine erste Entscheidung bekannt gegeben, die Wettbewerbern der DT AG eine einfachere Erschließung und Versorgung “weißer Flecken” mit schnellen Internetanschlüssen ermöglichen soll. Danach muss die DT AG ihren Wettbewerbern den Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), die sog. “letzte Meile”, auch an einem Schaltverteiler gewähren. Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und dem Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite erst möglich wird. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an nur einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher. Insbesondere entfallen die ansonsten notwendige Anbindung jedes einzelnen Kabelverzweigers und die dafür erforderlichen, aufwändigen Tiefbauarbeiten.
Quelle: Verivox
Tags: Bundesnetzagentur, Internet
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30. Oktober 2009
sipgate öffnet VoIP-Software für alle iPhone-Nutzer
Düsseldorf – Nach Firmen können ab sofort auch Privatkunden die iPhone-VoIP-Software von sipgate einsetzen. Der Internet-Telefonie-Provider löst damit sein Versprechen ein, allen iPhone-Nutzern via WLAN eine günstige Alternative zu GSM anzubieten. Mit der neu enthaltenen SMS-Funktion ebnet sipgate zugleich den Weg für weitere Einsparungen. sipgate ist aktuell der einzige deutsche VoIP-Provider, der eine App für das iPhone anbietet. Der Download der Software ist kostenlos und erfolgt über den Apple App Store.
Die sipgate App eröffnet iPhone-Nutzern den Zugriff auf Internet-Telefonie und damit die Option, via WLAN teure Mobilfunkanrufe zu vermeiden. Gespräche ins deutsche Festnetz kosten je nach sipgate Anschlusstyp 1 bzw. 1,79 ct/min*, in die deutschen Handynetze 12,9 bzw. 14,9 ct/min. Anrufe lassen sich dazu auch aus den Kontakten und aus der Anrufliste heraus initiieren. Neues Highlight der iPhone App ist die SMS-Versandfunktion. Für Kurznachrichten in die weltweiten Handynetze berechnet sipgate nur 7,9 ct/min. Darüber hinaus verfügen Nutzer ebenfalls über einen Fax-Versand. Via iPhone-Kamera können dazu Dokumente für den Fax-Versand per Foto ‘eingescannt’ werden.
Quelle: Verivox
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08. Oktober 2009
25 Euro Startguthaben für O2 o und 50 Euro Wechselbonus
München – Zu o2 o von Telefónica o2 Germany zu wechseln, lohnt sich jetzt doppelt: Wer vom 5. bis 20. Januar 2010 einen o2 o Postpaid-Vertrag abschließt, erhält automatisch eine Gutschrift von 25 Euro. Außerdem bekommen Kunden, die zu o2 wechseln und ihre Rufnummer mitbringen, zwischen 5. Januar und 31. März einen Wechselbonus von 50 Euro. Dieser Bonus gilt auch für die Vertragstarife o2 Inklusivpaket und o2 Mobile Flat (ins deutsche Festnetz und deutsche o2 Mobilfunknetz).
Das Angebot 25 Euro Startguthaben für o2 o Postpaid gilt für alle Privatkunden und Selbstständige. Der Betrag muss dabei nicht im ersten Monat abtelefoniert werden, sondern wird bis zum vollständigen Verbrauch auf die Standardverbindungen und SMS der Folgemonate übertragen.
Die Kündigung des alten Vertrags, der Portierungsauftrag sowie die Anmeldung bei o2 werden durch den o2 Wechselservice vorbereitet. Der Kunde muss die Formulare dann nur noch unterschreiben. Der Wechselbonus von 50 Euro deckt in der Regel die Kosten, die durch einen Anbieterwechsel anfallen. Das Guthaben wird nach erfolgreicher Portierung mit den Standardgebühren verrechnet.
Quelle: Verivox
Tags: Handy, Wechselbonus
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08. Oktober 2009
Servicestudie Triple-Pakete offenbart Defizite Beratung und Vertragslaufzeiten
Hamburg – Ob aktuelle Blockbuster “on Demand”, das TV-Paket mit den Lieblingsserien oder eine zusätzliche Handykarte. Eine reine DSL-Flatrate genügt vielen Kunden nicht mehr und die Nachfrage nach Zusatzdiensten steigt. Inzwischen werden zahlreiche “Triple-Pakete” am Markt angeboten. Doch welcher Anbieter bietet nicht nur attraktive Produkte, sondern überzeugt auch beim Service? Wo erhalten Verbraucher kompetente Auskünfte? Und wie kundenfreundlich sind die Vertragsbedingungen?
Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv sieben Breitbandanbieter. Im Rahmen einer umfassenden Serviceanalyse mit 210 Kontakten wurden die Kontaktqualität per Telefon und E-Mail sowie die Internetseiten der Unternehmen eingehend analysiert. Zusätzlich erfolgte für die Triple-Pakete Film, TV und Mobilfunk eine detaillierte Analyse der Tarife und Produktausstattung.
Alice wurde bester Anbieter sowohl beim Triple-Paket mit der Zusatzoption Film als auch mit dem Zusatzdienst TV. Das Unternehmen bot für alle drei analysierten Optionen stets die besten Tarife. Bester Anbieter von Triple-Paketen mit Mobilfunk wurde Kabel Deutschland. Das Unternehmen lag bei allen analysierten Produkten bei der Produktausstattung vorn. Den besten Service aller Unternehmen bot T-Home, die Zusatzdienste waren hier jedoch die teuersten im Test.
Große Defizite zeigten sich in der telefonischen Beratung. In mehr als einem Drittel der Gespräche wurden die Freundlichkeit und die inhaltliche Verständlichkeit der Mitarbeiter bemängelt. Zudem wirkten in über der Hälfte der Telefonate die Gesprächspartner nicht motiviert. “Weiteres Manko war, dass sich jeder zweite Testkunde nicht individuell genug beraten fühlte”, kommentiert Markus Hamer, Geschäftsführer des Instituts.
Auch die E-Mail-Bearbeitung ließ zu wünschen übrig. So dauerte es im Durchschnitt über 2,5 Tage, bis auf E-Mail-Anfragen geantwortet wurde. Knapp 20 Prozent der Anfragen wurden überhaupt nicht beantwortet, jede fünfte Antwort wies Rechtschreibfehler auf.
Wenig kundenfreundlich gestalten die Anbieter die Vertragslaufzeiten. Nur eins von sieben Unternehmen bot eine Mindestvertragslaufzeit unter zwölf Monaten an, ebenfalls nur eins verzichtete auf die automatische Vertragsverlängerung nach Ablauf der Laufzeit. “Meistens müssen die Kunden bereits drei Monate vor Ablauf des Vertrages kündigen, um sich nicht erneut lange zu binden”, bemängelt Serviceexperte Hamer diese gängige Praxis.
Quelle: Verivox
Tags: Triple-Paket
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